FWG-Fraktionsvorsitzender Rainer Metz begrüßt Aussetzung des BASF-Wohnungsverkaufs und fordert klare Perspektiven für Mieter

Mit Erleichterung reagiert der Vorsitzende der FWG‑Stadtratsfraktion, Rainer Metz, auf die Mitteilung der BASF, den geplanten Verkauf von rund 3.300 Wohnungen ihrer Tochtergesellschaft BASF Wohnen + Bauen bis auf Weiteres auszusetzen. „Dass BASF den Teilverkauf in der aktuellen Lage stoppt, ist ein wichtiges Signal für Ludwigshafen und für die vielen Mieterinnen und Mieter in den Werkswohnungen“, so Metz.

Die BASF begründet ihre Entscheidung mit deutlich veränderten Rahmenbedingungen am Immobilien‑ und Kapitalmarkt und betont zugleich, dass sich für die betroffenen Mieterinnen und Mieter an ihrer derzeitigen Wohnsituation nichts ändert: Der Bestand von 3.300 Einheiten verbleibt im Eigentum der BASF‑Tochter, der Verkaufsprozess wird vorläufig nicht weitergeführt. Aus Sicht der FWG zeigt dies, dass der Konzern seine Verantwortung für den Wohnungsbestand ernst nimmt und nicht um jeden Preis einen schnellen Verkauf anstrebt.

Positiv hebt die FWG zudem die von BASF betonte Transparenz hervor: Das Unternehmen informiert die Betroffenen per Schreiben über die Aussetzung des Veräußerungsprozesses und hält die gewohnte Service‑Hotline für Fragen der Bewohner bereit. „Diese Offenheit schafft zunächst Vertrauen und verschafft den Menschen, die in den BASF‑Wohnungen leben, spürbar Luft in einer ohnehin angespannten Wohnraumsituation“, erklärt Metz.

Gleichzeitig verweist die FWG darauf, dass es sich um eine Aussetzung und nicht um einen endgültigen Verzicht auf den Verkauf handelt. „Gerade weil viele Menschen in Ludwigshafen in diesen Wohnungen ihr Zuhause gefunden haben, brauchen sie über die aktuelle Entlastung hinaus verlässliche Antworten, wie es mittel‑ und langfristig weitergeht“, betont Metz. Die FWG‑Fraktion regt daher an, dass BASF gemeinsam mit Stadt, GAG und weiteren Partnern frühzeitig über tragfähige Modelle für eine dauerhaft mieterfreundliche Lösung spricht.

„Wir sehen in der jetzigen Entscheidung ein positives Signal für den Standort und für die Mieter – und zugleich eine Chance, gemeinsam gute Zukunftsperspektiven zu entwickeln“, fasst Metz zusammen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rainer Metz
Fraktionsvorsitzender